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Natürlich überwiegen die Tops bei weitem, dennoch gab es rund um den Seestadl (und auch drin) ein paar unschöne Begleiterscheinungen, die in meinen Erinnerungen auftauchen, den Nachhinein-Spaß aber nur geringfügig trüben.

TOPS

Musik:   überirdisch, wurde bereits entsprechend gewürdigt

Bedienungen:   Erna, Maria, Inge und alle anderen, die sich diese Arbeit antaten... und dabei auch noch Spaß hatten!

Steiner-"Granaten" (heute Steiner Zwerge) :   äußerst standfest durch niedrigen Schwerpunkt

Mode:   einsame Spitze anfangs der 70erJahre - knallenge Cordjeans, Wildlederboots (mit Fransen) und kurzer Pullunder, die Haare im Prinz-Eisenherz-Look oder leicht toupiert - sah bei Mädchen mit entsprechender Figur einfach umwerfend aus! Da verblasst für mich  die Schlaghosenmode inkl. Plateauschuhen und Clogs Mitte der 70er Jahre.

Sommergäste:  Ohne die zahlreichen Urlauber/innen in den 60er Jahren hätte es den Seestadl nicht gegeben. Andererseits hat der Stadl die Massen der jungen Leute aus ganz Deutschland (damals noch BRD) erst nach Waging gezogen.

Tanzaktivitäten:   voller Kreativität, vom individuellen Headbanger (den Begriff gab's in den Anfangsjahren noch nicht!) bis zum durchgestylten Salzburger Reggae-Formationstanz, nicht zu vergessen das "Eng-Tanzen" bei langsamen Stücken...
Weniger top, dafür aber sehr anzüglicher DJ-Spruch an die Tanzpartnerinnen gerichtet: "Was ihr jetzt spürt, ist nicht der Haustürschlüssel..."

Tische:   Auf den Tischen zu sitzen oder an ihnen zu lehnen war ein Muss, um den Überblick zu bewahren.

Rocklänge: Gemeint sind nicht die langen Rock-Songs wie "In a Gadda da Vida" oder "Do you feel like I do", sondern Mini, Maxi und Midi. Der Seestadl machte alle Längen mit - ohne langweilig zu sein!


wird sicher fortgesetzt


FLOPS

Schläger/eien:   verdienen keine weitere Erwähnung

Scherben:   Parkplatz oft wie eingestreut...wohl auch ein Sargnagel für den Seestadl.

Musik:   Seestadl-Songs werden heute auf jeder Feld-, Wald- und Wiesenfete auf- und abgedudelt. Bestes Beispiel: Sweet home Alabama. Einst ein Über-Song, den man inzwischen fast nicht mehr hören kann/mag! MP3 und "100% Rock-Sampler" haben uns einen Bärendienst erwiesen - eine Perlenkette trägt man/frau auch nicht jeden Tag!

Drogen:   Erna erzählte mir eines Tages, dass heiße Getränke nur noch mit Plastiklöffeln ausgegeben würden...

Fasching:   Zur Faschingszeit war der Stadl zu - mit ein Grund für meine  Faschingsaversion.

Sperrstunde:   natürlich viel zu früh, um die Zeit geht man heute erst weg!

Typen, die dir jedes Bier wegsoffen, das du während des Tanzens irgendwo abstelltest!

wird vielleicht fortgesetzt (eher wohl nicht)





 
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